Donnerstag, 22. August 2019

Notruf: 112

Änderung bei der Alarmierung der Feuerwehr Untergriesbach

Mancher hat sich vielleicht schon gefragt, warum in letzter Zeit wieder öfter, auch unter der Woche, die Sirene in Untergriesbach zu hören ist. Dies war bisher nur bei den Probealarmierungen am Samstag Mittag der Fall, da die Alarmierung der Feuerwehr in Untergriesbach ausschließlich über die Piepser der Einsatzkräfte erfolgte.

Da tagsüber die meisten Untergriesbacher Feuerwehrleute außerhalb arbeiten und daher für Einsätze nicht verfügbar sind, ist es umso wichtiger, dass in diesem Zeitraum eine Alarmierung auch jeden Aktiven erreicht, der sich gerade in Untergriesbach aufhält, um die Tagesalarmsicherheit auch weiterhin zu gewährleisten. Manchmal kann es vorkommen, dass einzelne Piepser aufgrund schlechten Funkempfangs nicht auslösen oder schlichtweg nicht gehört werden, weil man z.B. kurz im Garten oder in der Garage ist und der Piepser im Haus liegt. Auch auf die Handyalarmierung ist nicht immer zu 100 Prozent Verlass. Damit auch diese Feuerwehrangehörigen mitbekommen, dass gerade zu einem Einsatz alarmiert wird, haben die Kommandanten entschieden, dass jetzt an Wochentagen tagsüber zwischen 06 und 18 Uhr grundsätzlich zu jeder Art von Einsatz zusätzlich zu den Piepsern über Sirene alarmiert wird, sei es Ölspur oder Großbrand. Nachts und am Wochenende erfolgt die Alarmierung wie bisher still. Dieses Zeitfenster ist im Einsatzleitrechner der integrierten Leitstelle hinterlegt, sodass die Entscheidung, ob mit oder ohne Sirene, automatisch der Computer fällt.

Sollten Sie also tagsüber die Sirene hören, dann wundern Sie sich nicht, wenn kurz darauf einige Pkws auch vielleicht mal etwas schneller als gewohnt durch den Markt fahren, da es sich dabei höchstwahrscheinlich um unsere aktiven Mitglieder auf dem Weg zum Feuerwehrhaus handelt, die unterwegs sind, um in Not Geratenen schnellstmöglich zu helfen. Hilfreich für uns wäre es dann auch, wenn Sie nach dem Ertönen der Sirene für freie Bahn durch den Markt sorgen, z.B. nicht mit dem Auto in zweiter Reihe auf der Straße halten, damit unsere großen Löschfahrzeuge den nötigen Platz zum Durchkommen haben. Bedenken Sie, auch Sie könnten der Nächste sein, der nach einem Unfall im Auto eingeklemmt ist oder am Fenster steht, weil in der brennenden Wohnung der Fluchtweg durch den Rauch abgeschnitten ist und froh ist, wenn die Feuerwehr bald eintrifft, um Hilfe zu leisten.

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